Über Wirkungen und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformationen, Arzt oder Apotheker

Erkältung & Schmerzen im Winter

Wer kennt das nicht? Ein kalter Windstoß oder ein Sitznachbar im Bus hustet und schon spürt man das erste Halskratzen. Mit diesen Tipps unserer Pharmazeuten schaffen Sie sich Erleichterung wenn die Erkältung oder der Schnupfen zugeschlagen hat.

Beim ersten Anzeichen starten

Wer einer Erkältung vorbeugen will, sollte früh beginnen, damit die Heilkraft mancher Pflanzen ihre Wirkung entfalten können. Das können Säfte mit hohem Vitamin C, oder Vitamin D-Gehalt sein, aber auch mit Spurenelementen wie Zink oder Eisen sein. Zusätzlich können Präperate mit Echinacea das Immunsystem ankurbeln.

Ein lauwarmes Fußbad mit Thymian, hilft die Kapillargefäße zu öffnen und den Körper mit Nährstoffen zu versorgen und Abfallstoffe abzutransportieren.

Gurgeln mit Salbeitee kann gegen Halsschmerzen helfen. Ingwertee dagegen hilft die Kälte zu vertreiben und wirkt entzündungshemmend.

Eukalyptus- oder Pfefferminzöle in Wasserdampf zu inhalieren, hilft die Schleimhäute frei zu bekommen und wieder frei atmen zu können.

Was bei Erkältungen nicht hilft

 Antibiotika bei Viruserkrankungen

Es kommt darauf an, welcher Teil des Körpers erkältet ist. Antibiotika können nur helfen, wenn es sich auch um eine bakterielle Entzündung handelt. Viele Erkältungen oder Schnupfen, die uns plagen, sind allerdings Viruserkrankungen und dagegen helfen Antibiotika nicht. Um festzustellen, was gerade aktiv ist, hilft vor allem eines – der Arztbesuch.

Nasenspray beim ersten Schnupfenanzeichen

Ebenso wird absolut abgeraten davon abschwellende Nasensprays eine zu lange Zeit zu verwenden. Die Wirkstoffe in diesen Sprays tragen das Risiko eines chronischen Schnupfens oder der Spray lässt die Nasenschleimhäute noch stärker anschwellen als zuvor. Unsere Pharmazeuten raten zu einer Anwendung von höchstens einer Woche. Zusätzlich hilft die Inhalation von Kräuterölen oder Tees.

Hausmittel falsch anwenden

Heiße Zitrone zu trinken hilft bei einer Erkältung nicht, da Vitamin C nicht hitzebeständig ist. Eine maximale Erwärmung auf 40 Grad wird empfohlen, um die Wirkstoffe der Zitrusfrucht zu erhalten.

Milch mit Honig  ist ein beliebtes Hausmittel bei Husten, welches jedoch nur bei trockenem Husten helfen kann, da es die Schleimbildung anregt, was aber vor allem am Honig liegt. Einen Löffel Honig im Mund zergehen zu lassen, kann auch ohne Milch helfen. Bei bereits gelockertem Schleim ist die Anwendung jedoch nicht ratsam. Kinder sollten unter dem ersten Lebensjahr keinen Honig zu sich nehmen.

Regelmäßiges Schwitzen in der Sauna hilft das Immunsystem zu stärken, bei einer bereits bestehenden Erkältung ist das allerdings keine gute Idee.

Richtig Schnäuzen

Viele Ratgeber stellen das Schnäuzen an den Pranger, Schniefen und Aufziehen des Sekrets sei noch besser. Ärzte raten jedoch dazu, lieber zum Taschentuch zu greifen und sich des Sekrets zu entledigen. Das Ausatmen und vor allem der Druck, der dabei entsteht befördert die Keime nach draußen. Aufziehen tut dabei genau das Gegenteil und bringt die Keime in tiefere Lungenregionen, wo eine Entzündung erst recht entstehen kann. Das Schlucken von Nasensekret hat weniger Auswirkungen, da sich die Magensäure sich der Erreger entledigt. Eine für die Nasenschleimhaut schonende Methode um sich zu befreien, ist die Anwendung einer Nasendusche.

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