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Tipps zur Hautpflege für den Sommer

Im Sommer tanken Sie endlich Vitamin D, doch die Sonne kann Ihrer Haut auch Schaden zufügen. Deshalb ist die richtige Hautpflege im Sommer besonders wichtig.

Tipps zur Hautpflege für den Sommer

Tipps und Tricks für die Hauptpflege im Sommer

Im Sommer benötigt Ihre Haut eine spezielle Pflege. Jeder Hauttyp reagiert anders auf Sonnenstrahlen und hohe Temperaturen. Die Sommermonate stellen eine besondere Herausforderung für trockene ebenso wie für fettige Haut dar. Da Sie wegen der Hitze stärker schwitzen, gerät das Gleichgewicht der Haut ins Schwanken - es bilden sich vermehrt Pickel und Mitesser. An oberster Stelle steht im Sommer jedoch ein ausreichender Sonnenschutz, um einen Sonnenbrand zu verhindern. Deshalb sollten Sie Ihre Pflegeroutine im Sommer umstellen und sich auf Sonnenschutz und spezielle Hauptpflegeprodukte konzentrieren.

Sonnenschutz für Ihre Haut

Obwohl Sonnenstrahlen die Bildung von Vitamin D im Körper anregen und somit gut für die Gesundheit sind, können Sie der Haut auch Schaden zufügen. Denn sie enthalten Ultraviolette-Strahlen, die zu Hautkrebs führen können.

Sonnenbrand und Pigmentflecken gehören zu den häufigsten auftretenden Problemen, die im Zusammenhang mit starker Sonneneinstrahlung entstehen. Diese wirken sich nicht nur auf die oberste Hautschicht, die Epidermis, aus. Der Sonnenbrand brennt sich vielmehr in die Haut und ihre unteren Schichten ein. Genau das macht die Hautrötung so gefährlich. Geschädigte, aber nicht abgestorbene Hautzellen können sich zu Hautkrebs entwickeln.

Greifen Sie daher im Sommer unbedingt zu Sonnenschutzcremes. Je nach Hauttyp sollten Sie den passenden Lichtschutzfaktor (LSF) wählen. Der LSF gibt an, wie viel länger Sie sich den UV-B-Strahlen aussetzen können, ohne einen Sonnenbrand zu erhalten, als das ohne Schutz möglich wäre. Allerdings bieten Sonnencremes nie einen vollständigen Schutz, die angegebene Dauer sollten Sie daher maximal zu 60 Prozent ausnutzen.

 Insbesondere für Hauttyp I und II ist ein hoher Lichtschutzfaktor essenziell. Jedoch können alle Hauttypen einen Sonnenbrand bekommen.

  • Hauttyp I

Þ   helle Haut, helle Augen, rotblondes Haar, viele Sommersprossen

Þ   bräunt nie, bekommt schnell einen Sonnenbrand

Þ   maximal 15 minütiges Sonnenbad

  • Hauttyp II

Þ   Hellhäutig, blondes bis braunes Haar, helle oder braune Augen, bekommt Sommersprossen

Þ   Bräunt kaum/mittelmäßig, bekommt eher einen Sonnenbrand

Þ   Maximal 20 Minuten Sonnenbaden

  • Hauttyp III bis VI

Þ   Haut zunehmend dunkler

Þ   Möglichkeit zu bräunen nimmt zu

Þ   Maximal 30 bis 90 minütiges Sonnenbad

Neben dem Hauttyp wirkt sich auch der Wohnort und die Tageszeit auf die Gefahr eines Sonnenbrandes aus. In unseren Breiten gilt: Je höher die Lage, desto stärkerer Sonnenschutz wird benötigt. Die Mittagssonne sollte generell gemieden werden.

Achten Sie zudem auf eine ausreichende Menge Sonnenschutzmittel. Als Faustformel gelten vier gehäufte Esslöffel für den ganzen Körper. Tragen Sie zu wenig auf oder die Sonnencreme wird durch Wasser oder Schweiß verringert, reduziert das den LSF deutlich. Daher sollten Sie die Creme spätestens alle zwei Stunden neu auftragen, insbesondere nach dem Baden oder Abtrocknen. 

After Sun Pflege

Tragen Sie nach einem Sonnentag After Sun Pflege auf. Am besten geschieht das nachdem Sie eine kühle oder lauwarme Dusche genommen haben. Die Pflegeprodukte wirken beruhigend und entzündungshemmend durch ihre kühlenden Inhaltsstoffe. Das sind beispielsweise pflanzliche Stoffe wir Aloe Vera, Kamille, Hamamelis, Jojobaöl und Vitamine.

Sollen Sie sich doch einen Sonnenbrand eingeholt haben, meiden Sie weitere Sonne und kühlen Sie die Haut sanft. Dafür bieten sich nasse Handtücher oder eine kalte Dusche an. Trinken Sie zudem genügend Wasser. Je nachdem wie schwer der Sonnenbrand ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Insbesondere bei Kindern gilt es früh zu handeln. Verschlimmert sich die Rötung und bilden sich Bläschen, müssen Sie sich ärztlich versorgen lassen.

Reinigende Pflegeprodukte für den Sommer

Ein häufig genannter Nachteil von Sonnenschutzcremes besteht darin, dass sie die Poren verstopfen. Da die Haut am Atmen gehindert wird, bilden sich unter der reichhaltigen Creme Pickel. Gerade Menschen, die ohnehin zu Akne neigen, müssen bei der Wahl einer Sonnenschutzcreme besonders sorgfältig vorgehen. Statt einer dicken Creme empfiehlt es sich, zu einem leichten Fluid zu greifen. Mittlerweile gibt es auch Sprays mit UV-Schutz, die keinen Film auf der Haut hinterlassen und nicht komedogen wirken.

Zudem sollten Sie Ihre Haut besonders gründlich reinigen. Insbesondere ölhaltige Produkte belasten die Haut bei Hitze. Wählen Sie reinigende Produkte auf Wasserbasis, die entzündungshemmende Inhaltsstoffe enthalten. Der Sommer ist die perfekte Zeit, um Peelings zu benutzen. Peelings reinigen Ihre Haut porentief und bereiten Sie auf weitere Pflegeprodukte vor.

Sommerliche Feuchtigkeitspflege für Ihre Haut

Auch im Sommer braucht Ihre Haut Feuchtigkeit. Da Sie mehr schwitzen, entsteht oft der Trugschluss, die Haut sei ja schon feucht. Dabei ist es ausgerechnet der salzhaltige Schweiß, der der Haut die Feuchtigkeit entzieht. Außerdem trocknen UV-Strahlung, Wärme und Wind die Haut zusätzlich aus. Sonnenschutz für trockene Haut ist speziell zusammengesetzt, um weiteren Feuchtigkeitsverlust zu vermeiden.

Fazit

Passen Sie Ihre Hautpflegeroutine an, sobald die Temperaturen steigen. Im Sommer benötigt Ihre Haut andere Pflegeprodukte als in der Winter- und Übergangszeit. Setzen Sie auf Sonnenschutzcremes mit passendem Lichtschutzfaktor für Ihren Hauttyp. Wählen Sie Hautpflege mit UV-Schutz und Kühlungseffekt.

Kategorie: News

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