Aspro Classic 320 mg ASS Tabletten

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Beschreibung

Aspro Classic wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend und eignet sich zur symptomatische Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen wie z. B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie zur Linderung von Schmerzen und Senkung von Fieber bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten - Sie bezahlen per Kauf auf Rechnung, PayPal, Kreditkarte oder Banküberweisung!

Wichtige Hinweise:

Darf Kindern unter 12 Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.

Inhaltsstoffe

Der Wirkstoff ist: 320 mg Acetylsalicylsäure (ASS) pro Tablette. Die sonstigen Bestandteile sind: Kartoffelstärke, Natriumlaurylsulfat, hochdisperses Siliziumdioxid, Siliziumdioxid Hydrat, Stearinsäure.

Produktinformationen

Wirkstoff

Acetylsalicylsäure

Zusammensetzung

320 mg Wirkstoff Acetylsalicylsäure Wirkstoff ASS Hilfsstoff Kartoffelstärke Hilfsstoff Natriumdodecylsulfat Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses Hilfsstoff Siliciumdioxid hydrat Hilfsstoff Stearinsäure

Nicht anwenden bei

Magen-Darm-Geschwüre, Blutschäden, Asthma, schwere Herz-, Leber-, Nierenschäden, Alkoholismus, Kinder und Jugendliche mit Windpocken (Varicellen) oder Grippe (Influenza).

Dosierung

Einzeldosis 2-3 Tabletten,mittlere Tagesdosis (MTD) 6-9 Tabletten. Jugendliche bis 50 kg KG: Einzeldosen 1-2 Tabletten,mittlere Tagesdosis (MTD) 6 Tabletten. Für Kinder nicht geeignet.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Gegenanzeige : Orale Gerinnungshemmer (Antikoagulantien) mit hohen Salizylatdosen, Methotrexat über 15 mg/Woche. Nicht empfohlen: Orale Gerinnungshemmer (Antikoagulantien) mit niedrigen Salizylatdosen, parenterale Gerinnungshemmer, andere nichtsteroidale Antirheumatikum (NSARs), Ticlopidin, Harnsäureausscheidung steigernde Mittel (Urikosurika), Alkohol. Vorsicht: Antidiabetika, harntreibende Mittel (Diuretika), systemische Glukokortikoide (Nebennierenrindehormone) (Kortikoide), ACE-Hemmer und andere Blutdrucksenker, Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), Pentoxifyllin, Valproinsäure, Herzglykoside (Stoffe aus bestimmten Pflanzen, die verschiedene Wirkungen auf das Herz ausüben), Schilddrüsenhormone, Sulfonamide, Tetrazykline, Lithium, Aldosteronantagonisten, lokale Magen/Darm-Präparate.

Anwendungsgebiet

Leichte bis mässig starke Schmerzen, Schmerzen und Fieber bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

Einnahme während der Schwangerschaft

Im 3. Schwangerschaftdrittel (Trimenon) nicht angeraten, sonst möglichst kurz und niedrig dosiertanwenden.

Nebenwirkungen

Blutungen, Zentralnervensystem, Magen/Darm, Ãœberempfindlichkeit, bei Langzeitgabe Nierenschäden.

Art der Anwendung

In Wasser zerfallen lassen und trinken oder mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

Warnungen

Ohne ärztliche Beratung max. 3-4 Tage einnehmen. Möglichst kurzzeitig und niedrig dosiert anwenden. Vorsicht bei Schmerzmittelüberempfindlichkeit, Allergien, Bluthochdruck, Mangelernährung, verlängerte Monatsblutungsdauer (Menorrhagien), Zwischenblutungen außerhalb des Menstruationszyklus (Metrorrhagien), Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel. Hinweis auf Reye-Syndrom (Einzelfälle von langdauerndem Erbrechen, Bewusstseinstrübung). Auf Magen-Darm-Blutungen oder Geschwür achten.

MONONUM

20663

ZLNUM

6307

Warnhinweise

Ohne ärztliche Beratung max. 3-4 Tage einnehmen. Möglichst kurzzeitig und niedrig dosiert anwenden. Vorsicht bei Schmerzmittelüberempfindlichkeit, Allergien, Bluthochdruck, Mangelernährung, verlängerte Monatsblutungsdauer (Menorrhagien), Zwischenblutungen außerhalb des Menstruationszyklus (Metrorrhagien), Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel. Hinweis auf Reye-Syndrom (Einzelfälle von langdauerndem Erbrechen, Bewusstseinstrübung). Auf Magen-Darm-Blutungen oder Geschwür achten.

Gebrauchsinformation
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER


Aspro Classic 320 mg ASS -Tabletten
A cetylsalicylsäure ( ASS)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige
Informationen für Sie.


- Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu
erzielen, muss Aspro Classic jedoch vorschriftsgemäß eingenommen werden.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie
auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen
bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt
oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet :

1. Was ist Aspro Classic und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Aspro Classic beachten?
3. Wie ist Aspro Classic einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Aspro Classic aufzubewahren?
6. Weitere Informationen



1. WAS IST ASPRO CLASSIC UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Zur symptomatische Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen wie z.B. Kopfschmerzen,
Zahnschmerzen, Regelschmerzen; sowie zur Linderung von Schmerzen und Senkung von Fieber bei
Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPRO CLASSIC BEACHTEN?
Aspro Classic darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (=ASS), oder einen der

sonstigen Bestandteile von Aspro Classic sind.
wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte schmerzlindernde Arzneimittel (ASS oder andere

nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich
reagiert haben;

während des letzten Drittels der Schwangerschaft
wenn Sie an einem Magen-Darm-Geschwür, -Blutung oder -Durchbruch leiden
wenn Sie in der Vergangenheit bereits mehr als einmal an einem Magen-Darm- Geschwür, -Blutung

oder -Durchbruch gelitten haben
bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung, Verminderung der Bluttplättchenzahl und Bluterkrankheit
bei starken Blutungen sowie vor, bzw. unmittelbar nach Operationen
bei schwerer Herzmuskelschwäche
bei schwerer Leberfunktionsstörung
bei schwerer Nierenfunktionsstörung
zusammen mit Methotrexat (Arzneimittel zur Unterdrückung von Tumorwachstum und

Immunreaktionen) in höheren Dosen (15 mg/Woche oder mehr)
zusammen mit Gerinnungshemmern (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“), wenn ASS hoch dosiert

wird
von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe wegen des Risikos der Entwicklung eines

sog. Reye-Syndroms (eine lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirnes und der Leber)
von Kindern unter einem Jahr
bei Alkoholkrankheit
von Personen mit weniger als 30 kg Körpergewicht. Für diese steht ASS in niedriger dosierten

Darreichungsformen zur Verfügung


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspro Classic ist erforderlich,
wenn ein Geschwür oder eine Blutung im Magen-Darm-Trakt oder eine Entzündung der

Magenschleimhaut (Gastritis) in Ihrer Vorgeschichte bekannt ist – das Blutungsrisiko im Magen-
Darm-Trakt ist erhöht

bei Herzmuskelschwäche
bei einer Leberfunktionsstörung (auch in der Vorgeschichte)
bei einer Nierenfunktionsstörung
bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma

(Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe
bei Allergien (z.B. Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen,

Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), wiederkehrenden Atemwegserkrankungen – das
Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist erhöht

bei Asthma bronchiale – das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist erhöht; bei manchen
Patienten ist die Reaktion auf eine Allergie gegen nichtsteroidale Entzündungshemmer oder ASS
zurückzuführen. In diesem Fall darf das Medikament nicht angewendet werden

bei Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschwäche in der Krankengeschichte. Im Zusammenhang mit
ASS-Behandlung wurde über Flüssigkeitseinlagerung und Schwellungen berichtet

Mangelernährung und Abnahme des Körperwassers
bei krankhaft verlängerten oder verstärkten Monatsblutungen

Fragen Sie in all diesen Fällen Ihren Arzt um Rat.



Weitere Informationen:
Magen-Darm-Trakt:
Achten Sie während der Einnahme von Aspro Classic auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darm-
Trakt, denn es können während der Behandlung jederzeit schwerwiegende Blutungen und/oder
Geschwüre oder Durchbrüche, die auch tödlich verlaufen können, auftreten - auch ohne vorherige
Warnsymptome oder eine entsprechende Vorgeschichte.
Das Risiko erhöht sich mit steigender Dosis, bei älteren Personen, Personen mit Magengeschwüren in der
Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutung und Durchbrüche), sowie bei Personen
mit niedrigem Körpergewicht und bei mit Blutgerinnungshemmern behandelten Patienten. Diese
Patienten sollten die geringstmögliche Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im Magen-
Darm-Bereich (vor allem Blutungen), insbesondere zu Beginn einer Behandlung, melden.
Eine Behandlung mit Aspro Classic in Kombination mit Magenschutzmittel sollte in diesen Fällen in
Erwägung gezogen werden.

Warnhinweise für Nebenwirkungen können sein:
Bauchschmerzen, Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls. In diesem Fall
unterbrechen Sie bitte die Einnahme von Aspro Classic sofort und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Operationen:
ASS (Wirkstoff von Aspro Classic) hemmt das Aneinanderhaften von Blutplättchen, daher besteht
erhöhte Blutungsgefahr bei Operationen (auch kleineren, wie z.B. zahnärztlichen Eingriffen). Diese hält
noch 4-8 Tage nach Beendigung der Einnahme von Aspro Classic an.
Informieren Sie bitte vor sämtlichen Operationen Ihren Arzt, wenn Sie Aspro Classic eingenommen
haben.

Harnsäure:
ASS erhöht durch Hemmung der Harnsäureausscheidung den Harnsäurespiegel im Blut. Bei Patienten,
die bereits zu geringer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies einen Gichtanfall auslösen.

Empfängnisverhütung mit der Spirale:
Falls Sie ein Intraunterinpessar („Spirale“) zur Empfängnisverhütung verwenden, beachten Sie bitte,
dass Aspro Classic die Wirkung eines Intrauterinpessars abschwächen kann.

Enzymdefekte:
in bestimmten Fällen von schwerem sogenannten „Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel“ (eine
angeborene Stoffwechselkrankheit) lösten hohe Dosen von ASS einen Zerfall der roten Blutkörperchen
aus. Die Verabreichung von Aspro Classic in höheren Dosen bei G-6-PD-Mangel muss daher unter
ärztlicher Überwachung erfolgen.

Untergewichtige Personen:
Aspro Classic ist nicht geeignet für Personen mit einem Körpergewicht unter 30 kg. Für diese steht ASS

in niedriger dosierten Darreichungsformen zur Verfügung.

Kopfschmerzen durch Schmerzmittel:
Durch gewohnheitsmäßige Einnahme von schmerzlindernden Arzneimitteln können Kopfschmerzen
auftreten, die nicht weiter durch diese Schmerzmittel behandelt werden dürfen. Suchen Sie in diesem
Fall ärztlichen Rat.

Nierenschäden durch Schmerzmittel:
Durch gewohnheitsmäßige langdauernde Einnahme von schmerzlindernden Arzneimitteln kann es zu
dauerhaftern Nierenschäden kommen, die bis zu einem Nierenversagen führen können.

Ältere Menschen:
Bei älteren Menschen kommt es unter ASS-Behandlung häufiger zu unerwünschten Wirkungen,
insbesondere Blutungen oder Durchbrüchen im Magen-Darmtrakt, die lebensbedrohlich sein können.

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen:
Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere bei Fieberbehandlung von Grippe oder
Windpocken – unter der Behandlung mit ASS eine schwere lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirnes
und der Leber beobachtet (das sogenannte „Reye-Syndrom“), das möglicherweise mit ASS in
Zusammenhang steht. ASS-hältige Arzneimittel wie Aspro Classic dürfen daher Kindern unter 12 Jahren
nur auf ärztliche Verordnung verabreicht werden und dürfen bei Kindern oder Jugendlichen mit
Windpocken oder Grippe wegen des Risikos der Entwicklung eines Reye-Syndroms gar nicht verabreicht
werden. Auch nach der Windpocken-Impfung wird zur Sicherheit ein 6-wöchiger Verzicht auf die Gabe
von Aspro Classic empfohlen. Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstrübung und/oder
abnormales Verhalten (auch nach anfänglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der
Behandlung auftreten, muss die Einnahme von Aspro Classic sofort abgebrochen und unverzüglich
ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Anhalten der Beschwerden:
Die schmerzstillende Wirkung kann die Beschwerden einer Begleiterkrankung verschleiern.
Bei Anzeichen einer Neuinfektion (z.B. Rötung, Schwellung) oder Anhalten der Beschwerden (wie
Schmerzen oder Fieber) über mehr als drei Tage, muss ärztlicher Rat eingeholt werden

Laborkontrollen:
Bei länger dauernder Einnahme von Aspro Classic sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, Nierenfunktion,
Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt.
Die Anwendung von Medikamenten wie Aspro Classic könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko,
einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der
Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfohlene Dosierung und
Behandlungsdauer von 3-4 Tagen.
Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen
ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte
Choersterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über diese
Behandlung.

Bei Einnahme von Aspro Classic mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor
kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Beachten Sie bitte, dass manche andere Arzneimittel ebenfalls ASS enthalten könnten (z.B.
„Erkältungsmittel“) und es bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Überdosierung kommen könnte.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger
Behandlung mit Aspro Classic beeinflusst werden.
Wenn Sie Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr einnehmen, dürfen Sie Aspro Classic

nicht einnehmen.
Wenn Sie Gerinnungshemmern (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“) einnehmen, dürfen Sie Aspro

Classic in hohe Dosierung nicht einnehmen. Folgende Arzneimittel dürfen nur unter ärztlicher
Kontrolle mit Aspro Classic kombiniert werden:

Blutgerinnungshemmende Arzneimittel („Blutverdünnung“) sowie Blutgerinnsel auflösende
Arzneimittel / andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen
hemmen – es kann durch Wirkungsverstärkung zu Blutungen kommen ASS kann das Blutungsrisiko
erhöhen, wenn es vor einer Behandlung eingenommen wurde, die Blutgerinnsel auflösen soll. Daher
müssen Sie aufmerksam auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) achten, wenn
bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll

Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche (Arzneimittel zur Hemmung von Tumorwachstum oder
Immunreaktionen) – es besteht die Gefahr von verstärkten (Neben-)Wirkungen

Andere Schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel die andere nichtsteroidale
Entzündungshemmer oder ASS enthalten– es kann zu einem vermehrten Auftreten von

Nebenwirkungen (insbesondere Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich) bzw. zu einer
Überdosierung kommen

Arzneimittel gegen Gicht – Wirkungsabschwächung der Gichtmittel möglich. Es wird empfohlen, ein
anderes Schmerzmittel zu verwenden

Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) – es kann durch Wirkungsverstärkung zu
einer Unterzuckerung kommen. Eine häufigere Blutzuckerselbstkontrolle wird empfohlen.

Arzneimittel zur Entwässerung – es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsstörung. Bei
gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten
Entwässerungsmitteln (z.B. Furosemid) kann es zu Abschwächung derer blutdrucksenkenden Wirkung
kommen.

Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten – es besteht erhöhte
Blutungsgefahr im Magen-Darm-Trakt(ausgenommen Hydrocortison in der Cortisonersatztherapie bei
Morbus Addison)

Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder Herzmuskelschwäche
(„ACE-Hemmer“, Aldosteronantagonisten) – es besteht die Gefahr einer schweren
Nierenfunktionsstörung, außerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung vermindert sein

Bestimmte durchblutungsfördernde Arzneimittel (Pentoxifyllin) – das Blutungsrisiko ist erhöht
Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproinsäure) – es besteht die Gefahr verstärkter (Neben-

)wirkungen der Valproinsäure
Bestimmte Arzneimittel gegen Infektionen (Sulfonamide)
Schilddrüsenhormone (Einnahme sollte 4-5 Stunden vor Aspro Classic erfolgen)
Bestimmte Arzneimittel gegen Herzmuskelschwäche („Digitalis“)
Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive Serotonin Wiederaufnahme

Hemmer): die gleichzeitige Einnahme mit Aspro Classic kann das Blutungsrisiko im Magen-Darmtrakt
erhöhen

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der manisch-depressiven Erkrankung (Lithium)
Tetrazyline (Antibiotikum): Zwischen der Anwendung von Aspro Classic und Tetrazyklinen sollte ein

Zeitraum von mindesens 1-3 Stunden liegen


Bitte beachten Sie ferner dass:
ASS in höheren Dosierungen die Ergebnisse von Laboruntersuchungen verändern können, informiern Sie
daher Ihren Arzt über die Einnahme von Aspro Classic.

Bei Einnahme von Aspro Classic zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Bitte vermeiden Sie den Genuss von Alkohol während der Behandlungszeit mit Aspro Classic, es könnten
die Nebenwirkungen des Arzneimittels verstärkt werden (Risiko einer Blutung im Magen-Darm-Trakt,
verlängerte Blutungszeit)

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:
Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch dürfen Sie Aspro Classic
nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei sollte die Dosis so niedrig und die Behandlung
so kurz wie möglich gehalten werden.

Drittes Schwangerschaftsdrittel:
Während des letzten Drittels der Schwangerschaft darf Aspro Classic nicht eingenommen werden. Es
besteht durch die ASS die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen (Fehlentwicklungen im
Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörung bis zum Nierenversagen). Bei der Geburt kann es zu
verstärkten Blutungen bei Mutter und Kind und zu Verzögerung /Verlängerung des Geburtsvorganges
kommen.

Stillzeit
ASS und ihre Abbauprodukte gehen in geringer Menge in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger
Anwendung und niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein. Bei
längerer Anwendung bzw. höherer Dosierung sollte abgestillt werden.

Fruchtbarkeit

Es gibt gewisse Hinweise darauf, daß Arzneistoffe wie ASS die weibliche Fruchtbarkeit über eine Wirkung
auf den Eisprung beeinträchtigen können. Dies ist durch Absetzen der Behandlung umkehrbar.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Aspro Classic hat keinen bzw. vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit
zum Bedienen von Maschinen.
Dennoch Lenken Sie keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gefährlichen Werkzeuge oder Maschinen,
wenn Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigt ist – wie z.B. durch mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit
oder Schwindel.

3. WIE IST ASPRO CLASSIC EINZUNEHMEN?

Verwenden Sie möglichst die geringste Dosierung, wenn diese ausreichend wirkt.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Jugendliche (schwerer als 50 kg) und Erwachsene:
Einzeldosis: 2– 3 Tabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 4 Stunden betragen. Die
maximale Tagesdosis von 6 - 9 Tabletten darf nicht überschritten werden.

Ältere Personen (über 65 Jahre):
Einzeldosis: 2 – 3 Tabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 4 Stunden betragen. Die
maximale Tagesdosis von 6 Tabletten darf nicht überschritten werden.
Bei älteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen bzw. Untergewicht besondere Vorsicht
angezeigt (siehe Abschnitte „Aspro Classic darf nicht eingenommen werden“ und „Besondere Vorsicht bei
der Einnahme von Aspro Classic ist erforderlich“).
Insbesondere wird empfohlen, bei älteren und untergewichtigen Personen die niedrigste wirksame Dosis
zu verwenden.

Jugendliche (ab 12 Jahre) mit einem Körpergewicht zwischen 30 und 50 kg:
Einzeldosis: 1– 2 Tabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einnahmen soll 6 Stunden betragen. Die
maximale Tagesdosis von 6 Tabletten darf nicht überschritten werden.

Kinder (unter 12 Jahren):
Aspro Classic ist für Kinder nicht geeignet.
Arzneimittel, die ASS enthalten, dürfen Kindern unter 12 Jahren nur auf ärztliche Verordnung gegeben
werden

Patienten mit Leberfunktionsstörungen oder Nierenfunktionsstörungen:
Es wird empfohlen, den zeitlichen Abstand zwischen zwei Einnahmen zu verlängern. Bei schweren
Funktionsstörungen der Leber oder Niere darf Aspro Classic nicht angewendet werden (Siehe auch
Kapitel 2: "Was müssen Sie vor der Einnahme von Aspro Classic beachten ?").

Insbesondere wird empfohlen, bei älteren und untergewichtigen Personen die niedrigste wirksame Dosis
anzuwenden (siehe auch Kapitel „Was müssen Sie bei der Einnahme von Aspro Classic beachten ?“)

Anwendungsdauer:
Aspro Classic darf bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage und bei Fieber nicht länger als 3 Tage ohne
ärztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber während dieser Zeit bestehen
bleiben oder sich sogar verschlimmern, wenn neue Beschwerden auftreten (z. B Rötung bzw.
Schwellung), ist ein Arzt aufzusuchen, da dies Zeichen einer schweren Erkrankung sein kann. Bitte
fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Anwendungsart:
Die Tablette ist mit reichlich nicht alkoholischer Flüssigkeit - einem Glas Wasser oder Tee (kalt oder
lauwarm) – einzunehmen. Alternativ kann man zuerst die Tablette in etwas Wasser zerfallen lassen und
nach der Einnahme reichlich Flüssigkeit nachtrinken. Die Einnahme sollte möglichst unmittelbar vor oder
während einer Mahlzeit erfolgen, auch wenn es sich nur um eine leichte Mahlzeit handelt.

Wenn Sie eine größere Menge von Aspro Classic eingenommen haben, als Sie sollten Überdosierungen
können eine Gefahr insbesondere für ältere Patienten und vor allem für kleine Kinder sein.

(Überdosierung im Zuge der Behandlung oder häufige versehentliche Vergiftungen können tödlich sein.)

Folgende Beschwerden wurden als Zeichen einer Überdosierung beobachtet:
Ohrensausen, Hör- und Sehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Verwirrtheit, Fieber, beschleunigte
Atmung, , Bewusstlosigkeit, Schock, zu niedriger Blutzuckerspiegel. Es muss unter anderem mit
Schwellungen und starken Blutungen gerechnet werden.
Besteht der Verdacht einer Überdosierung mit Aspro Classic, verständigen Sie unverzüglich einen Arzt.
Eine Vergiftung mit Aspro Classic kann lebensbedrohlich sein.
Weitere Informationen für Ihren Arzt und anderes medizinisches Fachpersonal enthält der entsprechende
Abschnitt am Ende der Gebrauchsinformation.
Wenn Sie die Einnahme von Aspro Classic vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie
bitte die Einnahme wie gewohnt fort und erhöhen Sie keinesfalls die Dosis.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Aspro Classic Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten
müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen
Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10
Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Nebenwirkungen des Acetylsalicylsäure (ASS) Bestandteils:
Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems:
Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie z. B. Nasenbluten,
Zahnfleischbluten oder Hautblutungen. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach Beendigung der
Aspro Classic -Einnahme bestehen. Daraus kann ein Blutungsrisiko bei Operationen entstehen; Blutarmut
durch Blutverlust; Selten bis sehr selten: schwerwiegende Blutungen wie z. B Hirnblutungen,
insbesondere bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder bei gleichzeitiger Behandlung
mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. sehr
selten: Blutbildveränderungen durch Knochenmarksschädigung

Erkrankungen des Nervensystems:
Häufigkeit nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Unruhe, Desorientierung,
gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen, Sehstörungen und geistige Verwirrung
>> Diese Nebenwirkungen können bereits Zeichen einer Überdosierung sein!

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
Selten: Offensichtliche (Bluterbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls) oder unbemerkte Magen-Darm-
Blutungen, die sehr selten zu einer Blutarmut durch Eisenmangel führen können. (Diese Nebenwirkungen
sind umso häufiger, je höher die Dosis ist.)
Magen- Darmgeschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, insbesondere bei älteren
Patienten.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Sehr selten: Nierenfunktionsstörung, plötzliches Nierenversagen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
Sehr selten: Blutzuckerabfall
ASS vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten Patienten
kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.


Allgemeine Erkrankungen:
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Blutdruckabfall, Schwellungen von Haut und
Schleimhaut (vor allem bei Asthma-Patienten) bis zum lebensgefährlichen Schock
Sehr selten: schwere lebensbedrohliche Hirn- und Leberfunktionsstörung („Reye-Syndrom“) siehe:
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspro Classic ist erforderlich
Häufigkeit nicht bekannt: Schwellungen, Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche wurden in
Zusammenhang mit nichtsteroidale Entzündungshemmer - Behandlungen berichtet.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B.: Nesselsucht
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von schweren Hautreaktionen mit Blasenbildung und
Hautabschälung; Hautblutungen, entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße

Leber- und Gallenerkrankungen:
Sehr selten: Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.
Insbesondere bei Patienten mit Leberschäden in der Vorgeschichte und bei Rheumapatienten, wie z.B.
bei Patienten mit iuveniler Arthritis, rheumatischem Fieber oder Lupus erythematodes, wurden plötzliche
schwere Leberfunktionsstörungen beobachtet.
(siehe auch Kapitel: „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Aspro Classic ist erforderlich“). Die
Anwendung von Medikamenten wie Aspro Classic könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen
Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

5. WIE IST ASPRO CLASSIC AUFZUBEWAHREN?
Nicht über 30°C lagern.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr
anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Das Arzneimittel darf nicht im
Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu
entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen.
Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6. WEITERE INFORMATIONEN
Was Aspro Classic enthält
Der Wirkstoff ist: 320 mg Acetylsalicylsäure (ASS) pro Tablette

Die sonstigen Bestandteile sind:
Kartoffelstärke
Natriumlaurylsulfat
Hochdisperses Siliziumdioxid

Wie Aspro Classic aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, runde Tablette mit Bruchkerbe in Blisterpackung aus PVC und Aluminium-Folie mit je 10
Tabletten. Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht
zum Aufteilen in gleiche Dosen.
Packungsgrößen zu 30 und 60 Stück.

Pharmazeutischer Unternehmer
M.C.M. Klosterfrau Healthcare GmbH, Doerenkampgasse 11, A 1100 Wien
Tel.: +43 1 688 21 61
Fax: +43 1 688 21 61 27
Email: [email protected]

Hersteller:
Konapharma GmbH, Wien
Klosterfrau Berlin GmbH, Deutschland

Zulassungsnummer:
6.307

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im
Jänner 2012