Aus die Laus – so machen Sie Kopfläusen den Gar aus.
Wenn in der Schule die Köpfe zu rauchen beginnen und Kinderköpfe sich zum Tuscheln zusammenstecken, dann hat die Laus einfaches Spiel. Die Läuse lösen Juckreiz aus und vermehren sich schnell. Abgesehen vom lästigen Juckreiz übertragen Kopfläuse keine Krankheiten. Wichtig ist die rasche Behandlung des betroffenen Kindes mit einem entsprechenden Läusemittel. Auch die Umgebung sollte in Kenntnis gesetzt (Schule, Kindergarten, Nachbarschaft, wenn ein engerer Kontakt besteht) und auch die anderen Familienmitglieder sollten sich der Behandlung unterziehen. Achten Sie darauf Läusemittel zu verwenden die keine Insektizide verwenden.
Auch nach der Behandlung sollten die Köpfe gut kontrolliert werden, da sonst hartnäckige Nissen entwischen und die Prozedur von vorne losgeht. Die Behandlung mit dem Läuseshampoo ist nach 8 Tagen zu wiederholen. Wesentlich ist die Reinigung von Nissenkamm und aller verwendeten Bürsten. Zusätzlich sollte die Bettwäsche, Decken oder Pölster, Kuscheltiere, aber auch Kleidung wie Mützen oder Stirnbänder mit mindestens 60 Grad gewaschen werden, auch wenn die Kopflaus nicht sehr lange abseits der Kopfhaut überlebt.
Man kann die Lausentfernung auch „auslagern“ oder weitere Informationen holen, indem man sich beispielsweise an das lokale Hygienezentrum (in Wien bpsw. Im 11. Bezirk) wendet. https://www.wien.gv.at/gesundheit/einrichtungen/hygienezentrum/
Kinder gesund durch den Herbst und Winter bringen
Damit Ihre Kleinen gesund und fröhlich durch die kalte Jahreszeit kommen, haben unsere Pharmazeuten einige Tipps zusammengestellt.
Ein wichtiger Faktor, der auch für Erwachsene gilt, ist ausreichend zu schlafen. Kinder benötigen wesentlich mehr Schlaf als Erwachsene, bis zu 12 Stunden. Schaffen Sie daher entspannende Rituale, um den Schlaf bzw. einen Mittagsschlaf.
Eine ausgewogene Ernährung erhält den Vitamin- und Nährstoffhaushalt, viel Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, hält die Schleimhäute feucht und den Temperaturen angepasste Bewegung an der frischen Luft tragen zum Immunsystem bei. Achten Sie dabei darauf, dass die Kinder entsprechend gekleidet sind und bei starken Minustemperaturen nicht zu lange draussen sind.
Hygiene wie Händewaschen ist auch bei Kindern von hoher Wichtigkeit.
Sollte es doch zu einer Erkältung oder einem Schnupfen kommen, gibt es einige Hausmittel die Abhilfe schaffen können. Den Arztbesuch können diese Hausmittel selbstverständlich nicht ersetzen.
Das Immunsystem von Kindern erlernt noch, wie es den Menschen richtig schützt, weshalb häufige Erkältungen bis zu 12x im Jahr bei Kleinkindern im Normalbereich liegen. Antibiotika in Absprache mit dem behandelnden Arzt zu verabreichen, kann hilfreich sein, allerdings muss dazu feststehen ob es eine bakterielle oder virale Erkrankung ist.
Bei Schnupfen schaffen abschwellend wirkende Nasensprays Abhilfe, jedoch sollten hier unbedingt die Anweisungen im Beipackzettel sorgfältig befolgt werden und bei einer längerfristigen Verwendung auf Meerwassesr-Varianten verwendet werden. Es kann auch helfen einen Luftbefeuchter aufzustellen oder feuchte Tücher aufzulegen. Inhalation von Kamillentee oder Extrakten, Ingwer oder Salz hilft die Nasenschleimhäute zu befreien. Bei ätherischen Ölen sollte man jedenfalls Acht geben, da diese oft nicht für Kinder verträglich sind.